21.03.2023 – Ostara – Frühlingstag- und Nachtgleiche

Wendezeit

Die Frühlingstag- und Nachtgleiche war für die alten Kelten ein Fest des Ausgleichs und der Macht des Lebenswillens. Tag und Nacht sind gleich lang, Licht und Dunkelheit liegen im Gleichgewicht. Doch ab heute werden die Tage wieder länger als die Nächte.

Der Frühling beginnt – und mit ihm bricht ein neuer Fruchtbarkeitszyklus an. Das schöpferische Potenzial und die Energie der Möglichkeiten sind in der Natur, wie auch in uns selbst zu spüren. Es ist die Zeit des Wachstums, der Kreativität, der Umsetzung – auf zu neuen Taten!

Lasst uns gemeinsam am Dienstag dem 21. März 2023 den Sieg des Lichts über die Dunkelheit und unser aller Feld der Möglichkeiten feiern!

Was dich erwartet:

  • Programm ist in Arbeit

Datum: 21.03.2023
Treffpunkt: Hof Brachland – Brachstr. 12 | 8608 Bubikon
Sonstiges: Bitte kleide dich den Witterungsverhältnissen entsprechend

Wir freuen uns auf bekannte und noch unbekannte Gesichter!

Cindy, Jürg & alle Mitwirkenden

Anreise:

Wir können nur 2-3 Parkplätze vor Ort zur Verfügung stellen!
Bubikon ist gut erreichbar mit der S5 und der S15 (alle 15 min).
Kommt daher bitte per ÖV, Velo oder zu Fuss. Vom Bahnhof Bubikon bis zu unserem Hof dauert der Spaziergang je nach dem 10-15 min. Gut machbar also…
Wer doch mit dem Auto kommt, parkiert beim P+R am Bahnhof Bubikon. Nähere Infos dazu hier: https://www.bubikon.ch/parkmoeglichkeiten/18329
Parkieren beim Züriwerk ist verboten! Wir haben keine Erlaubnis mehr, diesen Parkplatz für unsere Veranstaltungen zu nutzen.

Jahreskreisfeste

– Ein kleiner Auszug aus: „Pflanzen der Kelten“ von Wolf Dieter Storl

„Das keltische Jahr bestand aus vier vom Sonnenlauf vorgegebenen festen Kardinalpunkten, nämlich den Sonnenwenden und den Tagundnachtgleichen. Dieses kosmische „keltische Kreuz“ markiert die Hauptfeiertage. Fast noch wichtiger waren die sogenannten Kreuz-Viertel-Tage, die sich genau zwischen den vier Kardinalpunkten befinden. Diese waren ursprünglich dem Mond zugeordnet und daher beweglich. Erst später, unter dem Einfluss des römisch-kirchlichen Zeitverständnisses wurden daraus die kalendarisch festgesetzten Tage (…).

So glich auch das Jahr einem achtspeichigen Spinnrad – die vier Hauptspeichen gehörten der Sonne, die vier dazwischen dem Mond.“

Jahreskreisfeste damals und heute

Früher waren die Menschen darauf angewiesen, die natürlichen Zyklen zu kennen und mit ihnen in Einklang zu leben. Die Jahreskreisfeste gaben Orientierung und waren Gleichzeitig eine Erinnerung daran, dass nicht alles kontrollierbar ist. Mit Ritualen wurden die Naturgottheiten geehrt, um ihnen tiefe Dankbarkeit zu zeigen und sie um gute Ernten zu bitten.

Heute greifen wir diese Feste auf, um inne zu halten, dem natürlichen Zyklus des Lebens, der Natur, sowie unserer eigenen Wesensnatur näher zu kommen. Sie geben mit ihrem zeitlosen Wissen und der Botschaften der Wertschätzung gegenüber der Natur, eine klare Orientierung in unserer von Konsum geprägten Welt.